Bewertung: 5 / 5

Stern aktivStern aktivStern aktivStern aktivStern aktiv
 

Modelle bei denen die Gesundheitsdaten von lückenloser Tag- und Nachtüberwachung auch die jeweiligen Arbeitgeber erhalten, (Video dazu" Schritte zählen per App: Wertvoll für Arbeitgeber" von Panorama/NDR 8:05 Minuten) gibt es bereits! mit Überwachung der Puls- und Atmungsfrequenz und des Blutdrucks. Diese Überwachungsmodelle sind derzeit aber noch vereinzelt und freiwillig, sollen nach dem Willen von einigen neoliberalen Think-Tanks (und der INSM) aber in Zukunft weite Verbreitung finden und Voraussetzung für eine gut dotierte Anstellung sein. 

Noch Zukunftsmusik ist die (natürlich dann ebenfalls freiwillige) permanente Überwachung des Gehirns. Nächtliche oder sogar ständige Hirnstrom-Messung per EEG und Hirn-CT bisher nur bei Kontroll-Untersuchungen von Fachärzten praktiziert, könnten auch bei gesunden Freiwilligen durchgeführt werden. (Z.B. um ausreichende Schlafzeiten und Erholungsphasen zu kontrollieren, Erregungs- und Verwirrungszustände aufzudecken, erotische Gedanken oder Ärger und Wut abzulesen.) Bisher wird das noch von keinem Arbeitgeber und keinem wissenschaftlichen Berater der Wirtschaft gefordert, wohl auch, weil das derzeit (2015) noch ein technisches Problem darstellen würde. Denn für eine permanente Überwachung der Hirnaktivitäten müssten die freiwilligen Überwachungsopfer derzeit noch ständig einen Helm mit Messfühlern o.ä. größere Apparaturen auf dem Kopf tragen. Unterwerfung unter totale Kontrolle hat aber offenbar unter karrierebewussten Jungmanagern eine größere Akzeptanz als ein auffälliges, eher lächerliches Aussehen.